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Wo sind Amsel, Drossel, Fink und Star?

Stoppen wir das Vogelsterben!

Die österreichische Vogelwelt war einmal bunt und reichhaltig. Die heimischen Vögel zwitscherten fröhlich, schwirrten umher und fraßen Insekten. Doch in unserem Land ist es still geworden – in Österreich verhungern die Vögel .

Sie finden keine Nahrung und keine Plätze für die Aufzucht ihrer Küken. Die industrielle Landwirtschaft zerstört blühende Landschaften für eintönige Monokulturen. Der intensive Einsatz von giftigen Spritzmitteln tötet die Insekten . Seit 1989 sind bereits fast 75% der Insekten verschwunden.

Das Ausmaß des Vogelsterbens ist gewaltig: In Österreich leben nur noch halb so viele Feldlerchen wie noch vor wenigen Jahren. Die einst zahlreichen Rebhühner haben über drei Viertel ihrer Artgenossen verloren. Die prächtigen Kiebitze und Ortolane sind vom Aussterben bedroht. Die buntgefiederten Blauracken sind bereits verschwunden.

Uns bleibt nicht mehr viel Zeit! Je mehr sich die Landwirtschaft industrialisiert, desto mehr Vögel werden sterben. Doch Vögel und Insekten sind wesentlich für unser Ökosystem – und damit für uns Menschen. Fördern wir endlich eine Landwirtschaft, die Natur, Tier und Mensch in den Mittelpunkt stellt und dabei Bäuerinnen und Bauern ein faires Auskommen ermöglicht.

Die Zeit ist reif für eine vogelfreundliche Landwirtschaft – unterzeichnen Sie jetzt die Petition!

„Feldlerchen finden auf ökologisch bewirtschafteten Feldern mehr Nahrung und können daher mehr Nachwuchs aufziehen. Wenn wir sie retten wollen, ist eine ökologische Landwirtschaft der einzige Weg.“

Jens Karg, Landwirtschaftsexperte Greenpeace

Jetzt Petition unterzeichnen!

Fordern Sie jetzt faire Bedingungen für pestizidfreie und vogelfreundliche Landwirtschaft!

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privatssphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Petitionstext

Österreichs Vögel verhungern: Die industrielle Landwirtschaft spritzt die Insekten tot, die sie zum Leben brauchen. Setz dich mit uns für eine ökologische Landwirtschaft ein!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

In Österreich verhungern die Vögel. Von der Feldlerche gibt es nur noch halb so viele wie vor wenigen Jahren. Die Zahl der Rebhühner ist um drei Viertel gesunken. Und die Blauracke ist in Österreich nicht mehr zu finden.

Ein wesentlicher Grund: Der massive Pestizideinsatz in der Landwirtschaft hat die Zahl der Insekten so weit reduziert, dass die Vögel nicht mehr genügend Nahrung finden. Sie können ihre Küken nicht mehr füttern. Sie können sich selbst nicht mehr am Leben halten. So sterben sie.

Die einzige Hoffnung der Vögel sind Bäuerinnen und Bauern, die ihren Lebensraum erhalten und ohne Pestizide arbeiten. Doch im gnadenlosen Konkurrenzkampf um jedes bisschen Ertrag kann sich die umweltschonende Qualität nicht gegen umweltzerstörerische Quantität durchsetzen – schon gar nicht, wenn die Voraussetzungen unfair sind.

Ich bitte Sie daher: Schaffen Sie faire Bedingungen für Bauern, die ihre Felder pestizidfrei bestellen und so die Umwelt schützen! Nur so können wir die reiche Natur unserer Heimat erhalten.

  • Chemisch-Synthetische Pestizide müssen weniger werden. Setzen Sie sich für Maßnahmen zur deutlichen Reduktion des Einsatzes von chemisch-synthetischen Pestiziden ein.
  • Pestizide dürfen nicht auch noch gefördert werden. Stoppen Sie Förderungen für landwirtschaftliche Methoden, die die Umwelt belasten und auf Pestizideinsatz setzen.
  • Schaffen Sie Kostenwahrheit beim Pestizideinsatz. Führen Sie eine Pestizidabgabe ein, um die versteckten Kosten zu decken, die durch den Pestizideinsatz der Allgemeinheit aufgebürdet werden – Kosten für Umweltschäden, Artenschwund, Ressourcenverschwendung, Wasseraufbereitung, Brunnenschließungen, Krankheitsbehandlungen und Bodenzerstörung.

Unsere Vögel und unsere Insekten brauchen Hilfe. Unsere Bäuerinnen und Bauern können sie leisten – wenn Sie ihnen die Hilfe geben, die sie dafür brauchen. Ich bitte Sie: Handeln Sie jetzt!


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