No results
Top-Ergebnisse nach Kategorie
Aktiv werden
News
Detailwissen
  • Header Image

Essen, dem wir vertrauen können

Vorteile der ökologischen Landwirtschaft

Ernährungssouveränität

Ökologische Landwirtschaft unterstützt ein System, in dem nicht Unternehmen, sondern BäuerInnen und KonsumentInnen das Sagen haben. Sie entscheiden, wie und was sie essen und produzieren. Die Produktion und Verteilung von Nahrungsmitteln erfolgen gerecht und schützen die Artenvielfalt.

Sicheres Einkommen und ländliche Entwicklung

Ökologische Landwirtschaft kann – sofern sie durch die Politik ausreichend unterstützt wird – ein wirksames Instrument sein, um Kleinbäuerinnen und Kleinbauern nachhaltige wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. Sie stärkt dadurch ländliche Gemeinschaften und ermöglicht ein sicheres und lohnenswertes Einkommen für LandwirtInnen.

Stabile Erträge und effiziente Nutzung

Nur mit ökologisch nachhaltigen Methoden können ausreichend Nahrungsmittel erzeugt und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen geschont werden. Vor allem in Regionen, in denen die Erträge aufgrund von Armut, mangelndem Zugang zu Produktionsmitteln, degradierten Böden oder ineffizienter Wassernutzung sehr niedrig ausfallen, ist ökologische Landwirtschaft oft die einzige Methode, um stabile und hohe Erträge zu erzielen.

(Arten-) Vielfalt

75% der heutigen Nahrungsmittelproduktion basieren auf lediglich 12 Pflanzen- und 5 Tierarten. In der ökologischen Landwirtschaft spielt Vielfalt eine wichtige Rolle. Biodiversität wird geschützt und genutzt. So werden durch ökologische Landwirtschaft auch eine Vielfalt der Nahrung und damit eine ausgewogene und gesunde Ernährung sichergestellt.

Gesunde Böden und sauberes, verfügbares Wasser

Ökologische Landwirtschaft erhöht und erhält die Bodenfruchtbarkeit ohne den Einsatz von Chemikalien. Böden werden vor Erosion, Verschmutzung und Versauerung geschützt. Auch Humusgehalt und Wasserhaltevermögen erhöhen sich. Die Degradierung von landwirtschaftlicher Nutzfläche wird verhindert – diese ist aktuell ein zentrales Problem industriell betriebener Landwirtschaft.

Ökologische Kontrolle von Schädlingen

Ökologische Landwirtschaft ermöglicht es den Bäuerinnen und Bauern, in ihrer Schädlings- und Unkrautbekämpfung ohne teure chemische Pestizide auszukommen. Dies ist umso wichtiger, da der Gifteinsatz eine Gefahr für Böden, Wasser, Ökosysteme und die Gesundheit von AnwenderInnen und KonsumentInnen darstellt. Möglich wird der Verzicht auf Chemie durch eine Vielzahl ökologischer Maßnahmen, in deren Zentrum die Biodiversität steht. Nützlinge werden gefördert – sie sorgen für eine natürliche Schädlingskontrolle und leisten nebenbei wertvolle Bestäubungsarbeit.

Widerstandsfähigkeit der Produktionssysteme im Klimawandel

Ökologische Landwirtschaft kann sich besser an die Effekte des Klimawandels anpassen. Auch hier steht die Biodiversität im Zentrum. Felder auf denen verschiedene Arten von Bäumen und Ackerfrüchten angebaut werden, sind widerstandsfähiger gegen extreme Wetterereignisse. Gesunde Böden können mehr Wasser halten und schützen daher vor Trockenheit und Erosion. Außerdem verursacht ökologische Landwirtschaft weniger klimaschädliche Gase und wirkt damit dem Klimawandel entgegen.