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Gesundes Essen für unsere Kinder!

Wir wollen unseren Kindern die beste Entwicklung ermöglichen – und dazu ist gutes, ausgewogenes Essen wesentlich. Doch in unseren Schulen und Kindergärten kommen zu viel Fleisch und Zucker1 auf den Tisch. So ist heute jedes dritte Volksschulkind übergewichtig2. Die einseitige Ernährung schadet auch Konzentrationsfähigkeit und Wachstum.

Die gute Nachricht: Wir können das ändern! Denn die Bundesländer haben in der Hand, was auf den Speiseplan unserer Kinder kommt. Leider nutzen dies noch nicht alle. Unser Bundesländerranking zeigt zum Beispiel: Kinder in Wien essen viel besseres Essen als Kinder im Burgenland. Viel zu oft kommt Junkfood auf die Tische – die Kinder werden früh zu falschem Essen erzogen. Und das in einem Land, das eines der besten Angebote an regionaler, biologischer Landwirtschaft hat.

Hochwertiges Essen in den Schulen und Kindergärten ist der Schlüssel zu einer guten Entwicklung unserer Kinder. Und schützt zudem unsere Umwelt. Fordern wir deshalb unsere Landeshauptleute auf, den Kindern hochwertiges Essen zur Verfügung zu stellen – bio, regional, mit viel Obst und Gemüse. Und weniger Fleisch – dann aber das Beste!

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Österreichs Schul- und Kindergartenessen lässt zu wünschen übrig. Schreibe jetzt an dein Bundesland und fordere gesundes Essen für unsere Kinder: Bio, regional, mit viel Obst und Gemüse und weniger Fleisch – dann aber das Beste.

E-Mail Text für alle Bundesländer bis auf Wien

Überall, wo Kinder in öffentlichen Einrichtungen verpflegt werden, hat die öffentliche Hand eine enorme gesundheits- und umweltpolitische Verantwortung. Denn was Kinder zu sich nehmen, wirkt sich unmittelbar auf ihre Gesundheit aus. Die Ernährung beeinflusst direkt die Konzentrationsfähigkeit und hat Auswirkungen auf das Wachstum.

Der Handlungsbedarf ist groß: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO übergewichtig. Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker. Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte andererseits kommen zu kurz. So sollten Kinder laut dem Österreichischen Gesundheitsministerium maximal zwei bis drei Mal pro Woche Fleisch- und Wurstwaren konsumieren, da diese viel Cholesterin, Purine und gesättigte Fettsäuren enthalten. Die volkswirtschaftlichen Kosten von ungesunder Ernährung und unzureichender Bewegung belaufen sich in Österreich jährlich auf 8,6 bis 12,2 Milliarden Euro.

Die gute Nachricht ist: Das österreichische Recht erlaubt es Landesregierungen, entscheidenden Einfluss darauf zu nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird.

Ich bin überzeugt, dass auch Sie der Meinung sind, dass auf das Essen unserer Kinder ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss!

Ich bitte Sie daher: Nehmen Sie die Verantwortung der öffentlichen Hand wahr und beschließen Sie in Ihrem Bundesland verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Kindergarten- und Schulessen. Dieses sollte mittelfristig mindestens zur Hälfte aus biologischer Landwirtschaft kommen. Ebenso sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden. Fleischmahlzeiten sollten, wie von ErnährungsexpertInnen empfohlen, nur an zwei von fünf Tagen auf dem Speisplan stehen.

Mit besten Grüßen,

E-Mail Text für Wien

Überall dort, wo Kinder in öffentlichen Einrichtungen verpflegt werden, hat die öffentliche Hand eine enorme gesundheits- und umweltpolitische Verantwortung. Denn was Kinder zu sich nehmen, wirkt sich unmittelbar auf ihre Gesundheit aus. Die Ernährung beeinflusst direkt die Konzentrationsfähigkeit und hat Auswirkungen auf das Wachstum.

Der Handlungsbedarf ist groß: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO übergewichtig. Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. So sollten Kinder laut dem Österreichischen Gesundheitsministerium maximal zwei bis drei Mal pro Woche Fleisch- und Wurstwaren konsumieren, da diese viel Cholesterin, Purine und gesättigte Fettsäuren enthalten. Die volkswirtschaftlichen Kosten von ungesunder Ernährung und unzureichender Bewegung belaufen sich in Österreich jährlich auf 8,6 bis 12,2 Milliarden Euro.

Gerade Wien hat in den letzten Jahren bereits viele positive Schritte bei Kindergarten- und Schulessen gesetzt – sowohl was biologische und regionale Lebensmittel angeht, als auch in Bezug auf gesunde, vegetarische Alternativen. Deswegen hat Wien auch das Greenpeace Bundesländer-Ranking 2018 mit deutlichem Abstand gewonnen.

Besonders toll ist, dass in den öffentlichen Pflichtschulen Wiens bereits 40 Prozent der Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft stammen, in Kindergärten sogar im Schnitt 50 Prozent. Dennoch bleibt auch für Wien noch Spielraum zur Verbesserung der Mahlzeiten für Kinder – etwa durch einen noch höheren Bio-Anteil. In Kopenhagen etwa liegt die Bio-Quote etwa bereits bei 90 Prozent.

Ich bin überzeugt, dass auch Sie der Meinung sind, dass auf das Essen unserer Kinder ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss!

Ich bitte Sie daher: Nehmen Sie die Verantwortung der öffentlichen Hand wahr und beschreiten Sie weiterhin den Weg für gesundes und umweltfreundliches Schulessen. Der Anteil an biologischen Lebensmitteln sollte weiter erhöht werden und mittelfristig mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden. Fleischmahlzeiten sollten, wie von ErnährungsexpertInnen empfohlen, nur an zwei der fünf Tage einer Schulwoche auf dem Speisplan stehen.

Mit besten Grüßen,


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