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Schützen Sie die Bienen

Für eine moderne Landwirtschaft

Für ein Drittel unserer Lebensmittel sind wir auf die Bestäubung von Insekten wie Bienen angewiesen. Allein in Europa hängen mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Die industrielle Landwirtschaft gefährdet jedoch ihr Überleben: Pestizide schädigen nützliche Insekten, der Lebensraum von Wildbestäubern, wie z. B. Wildbienen, Hummeln und manchen Schmetterlingen, wird zerstört und Monokulturen sind ökologische Wüsten.

Die Lösung sind nachhaltige, ökologische Anbausysteme. Sie machen sich die biologische Vielfalt zunutze und kommen ganz oder weitestgehend ohne den Einsatz von Chemikalien aus, während sie Bienen und Wildbestäubern beim Überleben helfen.

Eine ökologische, pestizidfreie Nahrungsmittelproduktion schützt darüber hinaus auch Böden, Grundwasser und unsere Gesundheit, vor allem die von Landwirtinnen und Landwirten und deren Familien, die nicht weiter mit diesen gefährlichen Chemikalien in Kontakt kommen.

Fordern Sie jetzt von unseren EntscheidungsträgerInnen rasche und konsequente Maßnahmen für eine bienenreiche Zukunft!

„Dank der Bienen gibt es allein in Europa 4.000 unterschiedliche Gemüsesorten.“

Jetzt Petition unterzeichnen!

Fordern Sie von Umweltminister Rupprechter, den zuständigen Landtagsabgeordneten, Gartencentern, Baumärkten und dem Lebensmitteleinzelhandel ein gemeinsames Umlenken in Richtung moderner Landwirtschaft.

* Pflichtfelder. Der Petitionstext im Wortlaut. Durch das Abschicken des Formulars erlauben Sie Greenpeace, Sie zu kontaktieren. Wir achten auf Ihre Privatsphäre, näheres finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Petitionstext

Schützen Sie die Bienen

Es ist höchste Zeit, zu handeln — zum Schutz der Pflanzenbestäuber wie Bienen benötigt es einen Wandel zu nachhaltigen, ökologischen Anbausystemen. Ich fordere deshalb, gemeinsam mit Greenpeace,

… von Umweltminister Rupprechter und den Landesregierungen:

  • Ein dauerhaftes, vollständiges Verbot der bienenschädlichsten Pestizide, inklusive der drei Neonicotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam, die derzeit einem Teilverbot unterliegen, und des Bienenkillers Deltamethrin
  • Eine Studie, die die Voraussetzungen für die Einführung einer flächendeckenden verpflichtenden Fruchtfolge, also den Anbau verschiedener Kulturen zeitlich hintereinander am selben Standort, und deren Auswirkungen untersucht – insbesondere für kleine Betriebe
  • Eine gesetzlich verankerte Fruchtfolge in der Landwirtschaft und Unterstützung bei der Umstellung für Landwirtinnen und Landwirte

… von Gartencentern und Baumärkten:

  • Kein Verkauf von bienengefährlichen Pestiziden und dem wahrscheinlich krebserregenden Unkrautvernichter Glyphosat (z.B. „Roundup“ von Monsanto)
  • Kein Einsatz der bienengefährlichsten Pestizide in der Produktion von Zierpflanzen bzw. anderen verkaufen Pflanzen & schrittweiser Umstieg auf ökologische Produktionsmethoden

… vom österreichischen Lebensmittel-Einzelhandel:

  • Übernahme von Verantwortung für die gesamte Produktionskette und Vorantreiben einer Reduktion des Einsatzes chemisch-synthetischer Pestizide auf den Feldern mit Schwerpunkt auf die bienengefährlichsten, gesundheitschädlichsten und ökologisch problematischsten Wirkstoffe
  • Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf ökologischere Methoden


Zur Kampagne

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Ziel: 20.000